Informationen über geheime Lagerräume des Sexualverbrechers Jeffrey Epstein; mögliche Verwicklung in Drogenhandel.
Wie zuerst vom britischen «Telegraph» berichtet, haben private Ermittler eine Vielzahl «widerlicher Gegenstände» in anhin geheimen Lagerstätten gefunden, die Angestellte und Privatdetektive im Auftrag von Jeffey Epstein seit 2003 zuerst in Florida angelegt haben. Dort sollen nun «Anleitungen für Sexsklavinnen, Dutzende Adressbücher und eine riesige Sammlung von Pornografie» entdeckt worden sein. Laut einer dem «Telegraph» vorliegenden Inventarliste hat der 2019 verstorbene Pädophile in einem Lagerraum in Palm Beach eine dreiseitige Liste mit Namen von Masseurinnen, Briefe und Laborbefunde versteckt, aber auch VHS-Kassetten und DVDs mit Darstellungen von Teenagern, Nacktfotos mutmasslicher Opfer und Kisten voller Sexspielzeug.
Insgesamt soll Epstein in den USA mindestens sechs Lager angemietet haben, die teilweise bis 2019 auch bezahlt worden sind. Warum die Verstecke erst jetzt bekannt werden, bleibt anhin unklar. Anscheinend waren diese dem FBI entweder nicht bekannt, oder wurden nicht von der Bundespolizei untersucht (Link).
Daneben hat das Büro des demokratischen US-Senators Ron Wyden Belege für Verwicklungen Epsteins in den Drogenhandel aufgetan, die Sonderermittlern der Drogenbehörde bekannt gewesen seien. Trump hat diese Abteilung 2025 aufgelöst. Mit weiteren Enthüllungen zu Epstein dürfte daher zu rechnen sein (Link).