Der Holocaust-Leugner und Hardliner ist bei einem Luftangriff ums Leben gekommen.
Mehrere internationale Medien berichten, dass Mahmoud Ahmadinejad, Irans früherer Präsident (2005–2013), bei einem Luftangriff auf Teheran getötet worden sein könnte. Die Nachricht wird von der iranischen Arbeitsnachrichtenagentur ILNA gemeldet und von diversen internationalen Portalen übernommen, darunter The Times of India und The Jerusalem Post. Laut diesen Berichten soll Ahmadinejad zusammen mit Leibwächtern in seinem Wohnhaus im Teheraner Stadtteil Narmak getroffen worden sein.
Der Angriff soll im Rahmen der seit Ende Februar andauernden, groß angelegten Luftoffensive der USA und Israels gegen Ziele in Iran stattgefunden haben, die nach jahrelangen Spannungen über das iranische Atomprogramm und regionale Sicherheitsfragen gestartet wurde. Ziel der Offensive sei die Zerstörung wichtiger militärischer und politischer Einrichtungen sowie die Dezimierung der Führungsspitze gewesen.
Auch wenn mehrere Quellen den Tod Ahmadinejads melden, gibt es noch keine unabhängige Bestätigung, etwa durch offizielle Statements aus Teheran oder durch internationale Agenturen wie Reuters oder AP. Viele internationale Medien betonen in ihren Live-Berichterstattungen, dass die Lage extrem unübersichtlich sei und sich Nachrichtenlage schnell ändere.
Die Berichte über Ahmadinejads Tod fallen zusammen mit bestätigten Meldungen über den Tod von Irans oberstem geistlichen Führer, Ayatollah Ali Khamenei, nach einem gemeinsamen Luftangriff durch US- und israelische Streitkräfte. Dieser Schlag markiert einen historischen Bruch in der iranischen Führung und hat bereits zu heftiger internationaler Kritik und Einschätzungen über mögliche Folgen für die regionale Stabilität geführt.
Ahmadinejad war eine zentrale Figur der iranischen Innen- und Aussenpolitik in den 2000er Jahren. Seine Präsidentschaft war geprägt von internationaler Konfrontation – insbesondere im Atomkonflikt – sowie von radikalen Rhetorik gegenüber Israel und dem Westen. Nach dem Ende seiner Amtszeit blieb er politisch aktiv und galt als umstrittene, aber weiterhin einflussreiche Persönlichkeit im konservativen Flügel des Regimes.