USA 02. Feb 2026

EGOT-Status für Steven

Regisseur Steven Spielberg wurde einmal mehr ausgezeichnet. 

Neunter jüdischer Preisträger im exklusiven Kreis.  

Der legendäre Regisseur Steven Spielberg hat bei der Grammy-Verleihung einen weiteren Meilenstein seiner langen Karriere gesetzt: Er gewann am Sonntagabend den Grammy in der Kategorie «Best Music Documentary» für seine Produktion «Music by John Williams» – ein Film über den Komponisten John Williams. Mit diesem Sieg vervollständigte Spielberg das begehrte EGOT-Quartett aus Emmy, Grammy, Oscar und Tony Award und tritt damit in eine äusserst exklusive Gruppe von Künstlern ein, die alle vier grossen US-Unterhaltungspreise gewonnen haben. 
Mit dem Grammygewinn ist Spielberg nach JTA-Angaben erst der 22. Mensch in der Geschichte, der diesen «Grand Slam» des Showbusiness erreicht hat, und zugleich der neunte jüdische Künstler, dem dies gelingt. Spielberg verfügt bereits über drei Oscars, darunter für «Schindlers Liste», vier Emmys für Fernsehproduktionen und einen Tony für die Broadway-Produktion A «Strange Loop». 
In seiner Rede würdigte Spielberg nicht nur den musikalischen Einfluss seines langjährigen Weggefährten John Williams, sondern betonte auch seine persönliche Verbundenheit zur jüdischen Identität, die sein künstlerisches Schaffen geprägt habe. Besonders sein Holocaust-Drama «Schindlers Liste» hatte massgeblich zur Gründung der USC Shoah Foundation beigetragen, einer Einrichtung zur Bewahrung von Zeitzeugendokumenten, die heute auch der Dokumentation zeitgenössischer Formen von Antisemitismus dient. 
Spielbergs EGOT-Erfolg und seine Stellung als einer der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte werden in der Kulturwelt breit gewürdigt – auch über die US-Medienlandschaft hinaus. 
 

Redaktion