Washington 23. Feb 2026

Trump weist Pentagon-Widerstand zurück

Der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford läuft am 23. Februar in der Bucht von Souda auf der griechischen Insel Kreta ein.  

Israel prüft US-Angriffsszenarien gegen Iran.  

US-Präsident Donald Trump hat wiederholt bestritten, dass das Pentagon sich gegen einen möglichen Krieg mit dem Iran stellt. Inmitten erheblicher Spekulationen über eine mögliche US-Militäroperation gegen den Iran betonte Trump, dass die von ihm vorbereiteten strategischen Optionen notwendig seien, um die iranischen Nuklearambitionen zu brechen. US-Regierungskreise und westliche Analysten hatten zuvor berichtet, dass innerhalb des Pentagon Zweifel über den strategischen Nutzen eines gross angelegten Angriffs bestehen – diese Darstellung wies der Präsident jedoch als „Falschinformationen“ zurück. 
Währenddessen beobachtet das Israeli Defense Forces (IDF) die Entwicklungen mit grosser Aufmerksamkeit und bewertet verschiedene Szenarien, einschliesslich eines möglichen direkten US-Schlags gegen iranische militärische und nukleare Einrichtungen. Offizielle israelische Stellen bestätigten, dass ihre Überwachungs- und Analysekapazitäten in den letzten Tagen verstärkt wurden. Eine IDF-Bewertung geht offen davon aus, dass es in Washington ernsthafte Überlegungen zu einem US-Militäreinsatz gibt – auch wenn konkrete Entscheidungen noch nicht gefallen seien. 
Hintergrund ist eine seit Monaten anhaltende Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran, die seit US- und israelischen Luftangriffen auf iranische Nuklearanlagen im Juni 2025 andauert. Auch wenn damals eine kurzfristige Deeskalation erreicht wurde, ist die Lage weiterhin fragil: Die USA haben ihre Truppenpräsenz im Nahen Osten deutlich erhöht und strategische Basen personell und materiell aufgerüstet. Fachleute zufolge könnte diese Verstärkung sowohl defensive als auch offensive Optionen umfassen, sollten diplomatische Bemühungen scheitern. 
Trump wiederholt seine Forderung an Teheran, einem umfassenden politischen Abkommen zuzustimmen, warnt zugleich aber vor gravierenden Konsequenzen für die Islamische Republik, falls Iran nicht einlenkt. Trotz intensiver diplomatischer Gespräche in den letzten Wochen sei bislang keine tragfähige politische Lösung in Sicht. 
Die internationale Gemeinschaft reagiert mit Besorgnis auf die sich zuspitzende Lage zwischen Washington und Teheran. Experten warnen, ein grösserer militärischer Konflikt könnte die regionalen Spannungen weiter eskalieren und weitreichende sicherheitspolitische Folgen für den gesamten Nahen Osten haben.
 

Redaktion