Abzug von Spenden in zunehmend aussichtslosen Rennen.
Trotz starker Vorteile bei Spenden-Einnahmen im Vergleich zu den Demokraten geben wichtige Wahlorganisationen (Super-PACs) der Republikaner und Trumps nun die finanzielle Unterstützung für zwei Republikaner im US-Repräsentantenhaus auf. Laut der «New York Times» handelt es sich dabei um Thomas Kean Jr. in New Jersey und Mariannette Miller-Meeks in Iowa. Angeblich hatten interne Umfragen der Partei für beide schwindende Chancen auf eine Wiederwahl gezeigt.
Bereits in der vergangenen Woche hatten die Republikaner Gelder für den Wahlkampf in einem vakanten Sitz in Nebraska abgezogen – dort tritt der bisherige Abgeordnete Don Bacon nicht mehr an. Daneben ziehen konservative PACs Gelder für den Kampf gegen zwei zur Wiederwahl antretende Demokraten ab, Greg Landsman in Ohio und Kristen McDonald Rivet in Michigan. Laut Times-Informationen erwägen Parteistrategen «ernsthaft, noch in dieser Woche weitere Wahlbezirke aufzugeben».
Durch die aktuellen Schritte werden angeblich zehn Millionen Dollar für Rennen mit besseren Aussichten frei. Dazu zählt der Distrikt von Monica De La Cruz in Texas. Dort hat Trump 2024 mit einem Vorsprung von 18 Prozentpunkten gewonnen. Dass die Konservativen nun in einer solchen Hochburg zusätzlich investieren, wirft ein Schlaglicht auf die Schwäche Trumps und seiner Partei drei Wochen vor den Midterms. Allerdings haben sich Umfragen in den letzten Monaten häufig als unzuverlässig erwiesen (Link).