Proteste auf der Tribüne.
Die Schweizer Fussballnationalmannschaft der Frauen hat am Dienstagabend in Sitten Israel mit 2:0 besiegt und die zweite Playoff-Runde zur Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien erreicht. Nach dem 7:3 im Hinspiel setzten sich die Schweizerinnen mit einem Gesamtskore von 9:3 durch. Iman Beney brachte die Gastgeberinnen in der 30. Minute nach einer Flanke von Géraldine Reuteler per Kopf in Führung. Julia Stierli erhöhte in der Nachspielzeit mit einem direkt verwandelten Freistoss. Die Schweiz kontrollierte die Begegnung, nutzte ihre Überlegenheit aber nur teilweise für weitere Treffer.
Politische Proteste begleiteten die Partie im Stadion Tourbillon. Nach Angaben von «Blick» wurden nach zwölf Minuten auf den Rängen hinter dem Schweizer Tor Rauchpetarden gezündet, Palästina-Fahnen gezeigt und Transparente ausgerollt. Auf einem stand «Show Israel the Red Card» – «Zeigt Israel die rote Karte». Nach einigen Minuten griffen Sicherheitskräfte ein und sorgten dafür, dass die Transparente verschwanden.
In der nächsten Playoff-Runde trifft die Mannschaft von Trainer Rafel Navarro Ende November und Anfang Dezember auf Österreich. Auch ein Erfolg in diesem Duell würde die WM-Teilnahme noch nicht zwingend sichern: Je nach Ausgang der übrigen Begegnungen könnte ein weiteres interkontinentales Playoff nötig werden.