Wien 10. Mai 2026

Mobilisierungen gegen Israels ESC-Teilnahme 

Pro-palästinensische Demonstrierende fordern in Dublin, Irland, im November einen irischen Boykott des Eurovision Song Contest 2026 im Falle einer israelischen Teilnahme.  

Veranstalter fordern «Keine Propagandabühne für Israels Kriegsverbrechen»

Unter dem Motto «No Stage for Genocide» finden in Wien zahlreiche Mobilisierungen gegen die Teilnahme Israels am Songcontest statt. Die Veranstalter und Veranstalterinnen demonstrieren gegen die Normalisierung des Vorgehens Israels, das der UN-Menschenrechtsrat als Genozid wertet, und gegen dessen Billigung durch die EU und Österreich. Am 15. Mai (16 Uhr) treten über 50 Künstler und Künstlerinnen und internationale Redner und Rednerinnen beim Song Protest am Maria-Theresien-Platz auf. Am 16. Mai (14 Uhr) findet eine Grossdemonstration am Christian-Broda-Platzstatt. Die Route führt zur Stadthalle, dem Austragungsort des ESC. Rund 2.500 Menschen haben zudem eine Petition für den Ausschluss Israels unterzeichnet. Unterstützung für die Proteste kommt unter anderem von Roger Waters und Michael Barenboim. Auch die spanische Jugendministerin Sira Rego und die französische EU-Abgeordnete Rima Hassan schicken Solidaritätsbotschaften.

Redaktion