Kurzfristige Absage des israelisch-amerikanischen Komikers Modi Rosenfeld zu Seder-Dinner.
Erst nach Redaktionsschluss in der Nacht auf Dienstag hat der israelisch-amerikanische Komiker Modi Rosenfeld seinen Rückzug von dem «Downtown Seder» in Manhattan erklärt. Modis Manager (und Ehegatte) Leo Veiga erklärte, der Entertainer sei von der Nachricht, dass Bürgermeister Zohran Mamdani an der Benefiz-Veranstaltung in Lower Manhattan teilnehme, «völlig überrumpelt» worden. Rosenfelds offizieller Instagram-Account betont, der in Tel Aviv geborene und auf Long Island aufgewachsene Künstler habe erst aus der Presse von Mamdanis Teilnahme erfahren. Vega teilte dem «Jewish Insider» mit: «Es geht einfach nicht, am Tag der Veranstaltung derart unvorbereitet mit dieser Information konfrontiert zu werden – ungeachtet der politischen Ansichten von Gästen.» Momentan sei das Thema Israel «äusserst polarisierend; daher wäre es für uns nicht angemessen, an der Veranstaltung teilzunehmen.» Veiga lehnte es ab, näher auf seine eigenen sowie Rosenfelds Ansichten bezüglich Mamdanis und der Veranstaltung einzugehen, und äusserte die Hoffnung, dass sich die dadurch ausgelöste Kontroverse «wieder legen» werde. Mamdani hat zu der Absage anhin keine Stellung genommen. Er wurde an seiner Rede bei der Veranstaltung kurz gestört, gewann aber breiten Beifall mit der erneuten Bekundung von Entschlossenheit beim Vorgehen gegen Antisemitismus.