Exklusiv-Bericht der «New York Post» über Pläne eines von den Revolutionsgarden ausgebildeten Irakers.
Laut der «New York Post» hat der aus dem Irak stammende Mohammad Baqer Saad Dawood Al-Saadi die Ermordung von Ivanka Trump geplant. Der 32-jährige wurde angeblich von den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) als Terrorist ausgebildet und wollte sich mit einem Attentat für die Liquidierung seiner Mentors Qasem Soleimani vor sechs Jahren rächen. Der damalige Garden-Befehlshaber kam durch einen amerikanische Drohnenangriff am Flughafen von Baghdad um.
Al-Saadi (32) hatte laut dem Bericht geschworen, die Präsidenten-Tochter zu töten und hatte sogar eine Karte der Nachbarschaft im Süden Floridas auf X gepostet, in der die Villa von Ivanka Trump und ihrem Gatten Jared Kushner liegt. Laut Quellen der Post soll Al-Saadi nach dem Tode Soleimanis erklärt haben: «Wir müssen Ivanka töten, um das Haus Trump niederzubrennen – genau so, wie er unser Haus niedergebrannt hat». Er soll angeblich über einen Grundriss des Anwesens verfügt haben.
Al-Saadi wurde am 15. Mai in der Türkei festgenommen und an die USA ausgeliefert. Dort liegt laut dem US-Justizministeriums eine Anklage wegen 18 versuchten und ausgeführten Anschlägen in ganz Europa und den USA gegen ihn vor: darunter der Brandbombenanschlag auf die Bank of New York Mellon in Amsterdam im März, die Messerattacke auf zwei jüdische Opfer in London im April sowie eine Schiesserei am US-Konsulatsgebäude in Toronto, ebenfalls im März. Er soll zudem Angriffe auf jüdische Menschen «geplant und koordiniert» haben; dazu zählen die Bombardierung einer Synagoge im belgischen Lüttich, die Brandstiftung an einem Gotteshaus in Rotterdam im März sowie diverse weitere vereitelte Vergeltungsanschläge in den USA als Reaktion auf den aktuellen Konflikt im Nahen Osten. Al-Saadi soll dabei sowohl für die irakische Schiiten-Miliz Kata’ib Hisbollah als auch für Revolutionsgarden agiert haben.
Die 2023 von der Kata’ib Hisbollah in Baghdad entführte Elizabeth Tsurkov erklärte der Post, eine enge Freundschaft Al-Saadis mit Soleimani und eine Verbindung mit dessen Nachfolge Esmail Qaani seien belegt. Ihm werden zudem Verbindungen zur Hisbollah nachgesagt. Al-Saadi befindet sich derzeit in Einzelhaft im Metropolitan Detention Center in Brooklyn. Dort sitzen bereits prominente Häftlinge wie der venezolanische ex-Diktator Nicolás Maduro ein (Link).