Dramatischer Einbruch von Besucherzahlen für Doku um die First Lady.
Nach einem starken Start an den Kinokassen zumindest für eine Dokumentation von 7,2 Millionen Dollar vor zwei Wochen, sind die Besucherzahlen für «Melania» am Wochenende dramatisch auf knapp 900'000 Dollar eingebrochen. Damit entpuppt sich das Promo-Projekt von Amazon MGM mit Gesamteinnahmen von rund 16 Millionen Dollar weltweit angesichts von Produktions- und Werbekosten von etwa 80 Millionen Dollar als finanzielles Desaster, erscheint aber auch als Indiz für einen Mangel an Interesse oder eher noch die wachsende Unbeliebtheit der Trumps beim amerikanischen Publikum.
Amazon erwartet zwar, dass der Film ein Hit auf Prime Video wird. Doch dies erscheint angesichts des Zusammenbruchs der Zuschauerzahlen in Kinos zunehmend unwahrscheinlich (Link).
Ein Erfolg für die 55-Jährige ist «Melania» sicherlich. Sie hat dem Vernehmen nach dafür ein Honorar von 28 Millionen Dollar bezogen. Ob Amazon-Gründer Bezos dafür politische «Gegenleistungen» erhalten hat, bleibt ebenso unklar, wie allfällige Auswirkungen der Schlagzeilen um Beziehungen des ohnehin durch Missbrauchs-Vorwürfe belasteten Regisseurs Brett Ratner zu Jeffey Epstein. Fraglich erscheint zudem, ob ein von der First Lady angedachtes Serien-Projekt um ihre Person produziert wird (Link).