Sommer mit der Mutter Melania an Golf-Resort; Zusammenhang mit iranischen Todesdrohungen.
Barron Trump hat sich seit dem Semesterende Mitte Mai – der jüngste Nachkomme des US-Präsidenten studiert an der New York University – aus der Öffentlichkeit zurück gezogen. Laut der «New York Post» hat der 20-Jährige einen Grossteil des Sommers mit seiner Mutter Melania Trump im Trump National Golf Club in Bedminster, New Jersey, verbracht. Barron reagiere damit «auf das Klima zunehmender politischer Gewalt» – damit sind zunächst die drei Attentatsversuche auf seinen Vater seit dem Wahlkampf 2024 gemeint.
Der Bericht zitiert einen Vertrauten: «Er geht nicht aus dem Haus.» Barron sei aber auch nachhaltig durch die Ermordung des eng mit ihm befreundeten, rechten Aktivisten und Meinungsmachers Charlie Kirk an einer öffentlichen Diskussion mit Studierenden im letzten September schockiert. Zuletzt kamen dazu direkte Todesdrohungen gegen ihn.
Iranische Medien publizierten jüngst ein KI-generiertes Video mit dem Titel «Wo man Barron Trump töten kann» mit angeblichen Aufenthalten des Präsidentensohns im Trump Tower in Manhattan und verkündeten die Aussetzung eines Kopfgeld von zehn Millionen Dollar auf ihn. Zuvor hatte Iran seine Mutter bedroht. Diese hatte im April an dem «Korrespondenten Dinner» in Washington teilgenommen, bei dem ein mutmasslicher Attentäter nahe an Trump heran gekommen war.
Barron soll auf die ersten Informationen über den mutmasslichen Mordversuch erklärt haben: «Das passiert, wenn man sich in die Öffentlichkeit begibt.» Die First Lady ist ohnehin sehr auf den Schutz ihrer Sohnes bedacht und intervenierte Anfang 2022 direkt bei dem damaligen Präsidenten Joe Biden, um den damals ablaufenden Personenschutz für Barron durch den Secret Service fortsetzen zu lassen. Biden kam der Bitte anscheinend umgehend nach (Link).