Tel Aviv 17. Jul 2026

Sieben Medaillen für die Schweiz

Mit der Schlussfeier in Tel Aviv ist am Montag die 22. Maccabiah zu Ende gegangen. Die aufgrund des Kriegs um ein Jahr verschobenen «jüdischen Olympischen Spiele» standen unter dem Motto «More Than Ever» und brachten mehrere tausend jüdische Sportlerinnen und Sportler aus über 50 Ländern nach Israel. Die Delegation von Maccabi Schweiz kehrt mit insgesamt sieben Medaillen zurück. Im Tennis gewannen Laurent und Sven-David Rueff Silber im Doppel der Altersklasse 35–40 Jahre, Sven-David Rueff sicherte sich zudem Bronze im Einzel. Rona Richter holte gemeinsam mit Denisa Silvanová aus der Slowakei Silber im Doppel der Kategorie 55–60 Jahre sowie Bronze im Einzel. Auch die Nachwuchsathleten überzeugten. Noam Lanzmann und Dvir Rothschild gewannen Bronze im U16-Doppel im Tischtennis. Lanzmann sicherte sich zusätzlich Bronze im Einzel. Im Fechten errangen Masha Epelbaum und Liliane Hamadani gemeinsam mit der Ukrainerin Kateryna Sagalovska Bronze im Mixed-Wettbewerb der U18. Für die Schweizer Delegation war die Maccabiah weit mehr als ein Sportanlass. Bereits während der Spiele hatten mehrere Athletinnen und Athleten die besondere Atmosphäre, den Austausch mit jüdischen Sportlern aus aller Welt und das Gemeinschaftsgefühl hervorgehoben. Die Wettkämpfe fanden vor dem Hintergrund des Kriegs und knapp ein Jahr nach der kurzfristigen Verschiebung der Spiele statt. Umso mehr stand die diesjährige Maccabiah im Zeichen von Zusammenhalt, Resilienz und der Verbundenheit mit Israel. 

Emily Langloh