Die Schauspielerin Selma Blair hat mit einem emotionalen Beitrag über ihre jüdische Kindheit und ihre frühere Schule für Aufmerksamkeit gesorgt. Anlass war eine Gala der Hillel Day School in Michigan, die Blair einst selbst besuchte. In ihrem Instagram-Post bezeichnete sie die Rückkehr an die Schule als «Beshert», als Schicksal oder Bestimmung. Die Gemeinschaft habe ihr stets das Gefühl gegeben, «sicher, gesehen und geliebt» zu sein. Blair erinnerte daran, wie prägend die Jahre an der jüdischen Schule für sie gewesen seien. Der Unterricht in Thora, Talmud und jüdischer Geschichte habe sie gelehrt, Fragen zu stellen und nach tieferem Verständnis zu suchen. Diese Grundlage begleite sie bis heute. Ihren Beitrag unterschrieb sie mit den Worten «Forever your girl, Bat Sheva». Die Schauspielerin wurde in Michigan als Tochter eines jüdischen Vaters und einer christlichen Mutter geboren und jüdisch erzogen. Sie besuchte die Hillel Day School, ging ins jüdische Ferienlager Camp Ramah und konvertierte als Kind offiziell zum Judentum. In Interviews sprach Blair auch offen darüber, dass sie sich lange «nicht jüdisch genug» gefühlt habe, da ihre Mutter nicht religiös praktizierte. Trotzdem sei ihre jüdische Identität stets ein zentraler Teil ihres Lebens geblieben. Blair spricht seit Jahren offen über ihre Multiple Sklerose und setzt sich regelmässig gegen Antisemitismus und für jüdische Gemeinschaften ein.
Selma Blair
29. Mai 2026
Heimkehr
Emily Langloh