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Die Mehrheit 
schweigt wie immer

48 Prozent der Israeli unterstützen den Wunsch der «Women of the Wall», ihre Gottesdienste nach ihren 
Gewohnheiten abzuhalten, 38 Prozent der Bürgerinnen und Bürger lehnen dies ab. Hinter diesen 
emotionslosen Zahlen verbergen sich höchst emotions- und risikogeladene Entwicklungen in Israel, die als das Wiederaufflackern des innerjüdischen Kulturkriegs interpretiert werden können. Mehr...
ZÜRICH

Israelkritisches Plakat im Hauptbahnhof

14. Mai 2013
Unter dem Titel «65 Jahre Unrecht an den Palästinensern» hängt seit dieser Woche ein Plakat im Zürcher Hauptbahnhof, wie die Zeitung «NZZ am Sonntag» vermeldete. Israel verletze täglich das Völkerrecht und die Menschenrechte der Palästinenser,... Mehr...

ÜBER DAS ERFASSEN ANTISEMITISCHER VORFÄLLE

Phänomene besser 
verstehen

Alain Bruno Lévy, 14. Mai 2013
Ronnie Bernheim, Präsident der geachteten Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA), warf vor Kurzem die Frage nach Nutzen und Kohärenz einer Zählung antisemitischer oder rassistischer Vorfälle auf (vgl. tachles 14/13). Die in diesem Artikel zitierte und in dieser... Mehr...
ESSAY

Zukunft des 
israelischen Rabbinats

Donniel Hartman, 14. Mai 2013
Demnächst werden 150 Rabbiner und Vertreter der 
Öffentlichkeit über die Zukunft des israelischen Rabbinates zu befinden haben und sich damit für das Festhalten am gegenwärtigen Status quo oder für eine orthodoxe Persönlichkeit mit mehr Sensibilität für... Mehr...
MUSLIMBERICHT

«Ein Anfang, nicht ein Ende»

Andreas Schneitter, 14. Mai 2013
Der Muslimbericht des Bundesrats hat festgestellt, dass der Islam in der Schweiz kein Problem für die Gesellschaft darstellt. Darauf darf man sich nicht ausruhen, sagt Farhad Afshar, Präsident einer der zwei islamischen Dachorganisationen der Schweiz.

Der Bundesrat hat vergangene Woche seinen Bericht über die Situation der Muslime in der Schweiz und ihre Beziehung zu den staatlichen Behörden veröffentlicht. Der Bericht war das Resultat auf drei Parlamentarierpostulate im Anschluss an die Volksabstimmung zum Minarett-Verbot im... Mehr...
SPORT

Maccabia ohne Schweizer Fussballer und Tennisspieler

Jeremy Weill, 14. Mai 2013
Die Schweiz tritt im Vergleich zu den letzten Jahren mit einem deutlich kleineren Team an der Maccabia in Israel an.

Wie alle vier Jahre findet vom 17. bis 30. Juli in Israel die Makkabiade statt. Dabei findet sogar erstmals nach 16 Jahren (und zum zweiten Mal überhaupt) ein Eishockeyturnier statt, das in Metulla abgehalten wird. Allerdings wird die Teilnahme der Athleten auch immer teurer: Knapp 4000 Dollar... Mehr...
EDITORIAL

Das Ungesagte als Gradmesser

Yves Kugelmann, 14. Mai 2013
Die Reiz der Kür. Berater, Kommunikationsexperten und Agenturen kassieren viel Geld, damit sie im Politgeschäft die Pflicht durch die Kür aufwerten, Funktionäre und Politiker in Glanz erstrahlen lassen. Medienpräsenz ist alles. Der politische Inhalt tritt zurück hinter... Mehr...
NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT

Judentum als Naturerlebnis

Julian Voloj, 14. Mai 2013
Das Erfolgsprojekt Eden Village verbindet - passend zu Schawuot - Nachhaltigkeit und biologischen Anbau mit jüdischer Erziehung.
Howard Rock beschreibt in seinem Buch «Haven of Liberty: New York Jews in the New World 
1654–1865», wie deutsche Juden 1837 in New York die Society of Zeire Hazon als Reaktion auf die erste Einwanderungswelle von osteuropäischen Juden gründeten. Die Gesellschaft, eine... Mehr...
CAMBRIDGE

Boykott?

Jacques Ungar, 14. Mai 2013
Als einen «Schlag ins 
Gesicht der akademischen Freiheit» kritisiert 
die Anti-Defamation League den Beschluss von Stephen Hawking, dem weltbekannten, körperlich schwerstbehinderte theoretischen 
Physiker und Mathematikprofessor in Cambridge, im Juni die Jahreskonferenz... Mehr...

BASEL

Lesung

Valerie Wendenburg, 14. Mai 2013
In ihrem neuen Buch «Quasikristalle» stellt die Schriftstellerin Eva Menasse Fragen wie: Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen? Die österreichische Journalistin und Schriftstellerin zerlegt die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt... Mehr...
INTERVIEW MIT PETER STEPHAN JUNGK

«Mein Vater war 
ein Menschenfreund»

Yves Kugelmann, 14. Mai 2013
Der Publizist, Journalist und Zukunftsforscher Robert Jungk hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag 
gefeiert. Im Gespräch mit tachles erinnert sich der Sohn Peter Stephan Jungk an seinen Vater, der seiner 
Zeit in Umwelt- und Atomfragen voraus war.
TACHLES: Ihr Vater wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Woran müssen Sie dabei allem voran denken?PETER STEPHAN JUNGK: Ich habe während der letzten Monate oft daran denken müssen, wie sicher er war, dass er das Jahr 2000 erleben würde. Und darüber hinaus noch ein... Mehr...
SCHAWUOT 5773

Vom Ackerfeld nach Jerusalem – 
und zurück

Emanuel Cohn, 14. Mai 2013
Schawuot ist nach der Zerstörung des Tempels vom landwirtschaftlichen «Fest der Erstlingsfrüchte» zum 
intellektuellen «Fest der Offenbarung der Thora am Sinai» geworden. Auch wenn die jerusalemgebundenen agrikulturellen Gebote heute nicht mehr existieren, so lebt doch das Phänomen des geistigen Auftankens.
Schawuot, das Wochenfest, welches sieben Wochen nach Pessach gefeiert wird, ist eines der drei Wallfahrtsfeste. Diese werden in der Thora «regalim» genannt (2. B. M. 23:14). Die Anspielung auf das hebräische Wort «raglaim» («Beine») liegt auf... Mehr...
ERÖFFNUNGSABEND DER SIG-DV

Respekt und Hochachtung

Gisela Blau, 14. Mai 2013
Als Höhepunkt des Eröffnungsabends der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Israelitischen 
Gemeindebundes wurde von allen Delegierten und Gästen das Grusswort von Bundespräsident Ueli Maurer erwartet. Aber schon vor ihm gab es mehrere gehaltvolle Ansprachen.
Bundesrat Ueli Maurer habe ihm vor mehr als einem Jahr spontan zugesagt, in seinem Präsidialjahr zum Vorabend der Delegiertenversammlung (DV) zu kommen, sagte der Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) Herbert Winter, und er erinnerte daran, dass Maurer bereits... Mehr...
SIG-DELEGIERTENVERSAMMLUNG

Der Röstigraben öffnet sich

Gisela Blau, 14. Mai 2013
Die Delegierten des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes interessierten sich nicht für die 
Zukunft und nur mässig für die Gegenwart. Dafür zelebrierten sie diskussionslos den Graben zwischen Deutschschweiz und Romandie. Eindrücke von der 108. SIG-Delegiertenversammlung in St. Gallen.
Gediegen begann die Versammlung des Verbandes Schweizerischer Jüdischer Fürsorgen (VSJF), die stets vor der Delegiertenversammlung (DV) des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG) stattfindet. Präsidentin Gabrielle Rosenstein erinnerte, da man sich in St. Gallen... Mehr...