Zürich 26. Jun 2026

Unterstützung für die Noam

Die jüdische Schule Noam hat finanzielle Probleme. An ihrer letzten Generalversammlung dieser Woche hat die gemeinnützige Aktiengesellschaft Haus der Jüdischen Jugend AG beschlossen, der Noam weiter finanzielle Unterstützung «in zu vereinbarender Höhe» zukommen zu lassen. Dies bestätigte Verwaltungsratspräsident David Braginsky und sagte gegenüber tachles: «Die Noam ist und bleibt für die künftige Entwicklung des jüdischen Lebens in Zürich eine wichtige Institution. Wir sehen es als Motivation, im Rahmen unserer Fördertätigkeit die Noam weiterhin finanziell und ideell zu unterstützen.» Die gemeinnützige Aktiengesellschaft ist Besitzerin des Schulhauses. Braginsky knüpft das Engagement an eine Bedingung: «Voraussetzung für unser Engagement ist, dass die Israelitische Cultusgemeinde Zürich (ICZ) ihren Beitrag an die Noam im angemessenen Umfang leistet.» Der grösste Anteil der Schülerinnen und Schüler in der Noam sind Mitglieder der ICZ. Braginsky erinnert daran, dass die gemeinnützige Aktiengesellschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch anderen jüdischen Schulen in der Region Zürich finanzielle Hilfen zukommen lässt. Braginsky hofft, mit dieser Absichtserklärung dazu beizutragen, «dass sich die Noam positiv weiterentwickeln kann». Haus der Jüdischen Jugend AG gehört seit Jahrzehnten zu den grössten Förderinnen der Noam. 
 

Yves Kugelmann