Operationen vom Samstag gingen angeblich weit über amerikanische Erwartungen hinaus.
Wie der stets wohl informierte Barak Ravid bei «Axios» vermeldet, wurde in Washington bereits am Samstag erstmals Unmut über Israel laut, nachdem die IDF 30 iranische Treibstofflager getroffen und in Brand gebombt hat. Angeblich hatte die IDF den Verbündeten zuvor informiert. Doch das Ausmass der Zerstörung soll weit über die dadurch geweckten Erwartungen der Amerikaner hinausgegangen sein.
Angeblich befürchten die Trump-Regierung, dass israelische Angriffe auf die zivile Infrastruktur strategisch kontraproduktiv sein könnten und dem Regime in der iranischen Gesellschaft den Rücken stärken. Zudem wolle Washington verhindern, dass die Ölpreise in die Höhe schnellen. Dies ist inzwischen geschehen. Doch nach Bemerkungen Trumps am Montag, wonach der Krieg so erfolgreich verlaufe, dass ein Ende in Sicht käme, sanken die Preise schlagartig von zunächst über 110 auf unter 90 Dollar je Barrel.
Die IDF erklärte, die Treibstofflager dienten dem iranischen Regime, um verschiedene Abnehmer, darunter auch das eigene Militär, mit Treibstoff zu versorgen. Zudem sollten die Angriffe die Islamische Republik dazu bewegen, die Angriffe auf zivile Infrastruktur in Israel einzustellen.
Trump hätten die Angriffe indes «nicht gefallen. Er will das Öl retten. Er will es nicht verbrennen. Und es erinnert die Leute an die gestiegenen Benzinpreise», so Präsidenten-Berater gegenüber «Axios» (Link).