Der republikanische Abgeordnete aus Florida sorgt einmal mehr für Kontroversen.
Randy Fine ist stolz auf seinen Spitznamen «The Hebrew Hammer». Letzte Woche hat der standfeste Advokat Israels einmal mehr ausgeteilt und auf Social Media einen Kommentar der pro-palästinensischen Aktivistin Nerdeen Kiswani in New York aufgegriffen: «Wenn man uns zu der Wahl zwingt, ist dieEntscheidung zwischen Hunden und Muslimen nicht schwer.» Kiswani hatte Hunde als «unrein» bezeichnet und behauptet, die City «bewege sich zum Islam».
Muslimische Organisationen und Demokraten wie der Minderheitsführer im US-Repräsentantenhaus Hakeem Jeffries reagierten entrüstet. Jeffries bezeichnete Fine als «Schande für den US-Kongress» und einen «islamophoben, widerlichen Fanatiker». Der Republikaner aus Florida facht die Aufregung weiter an und will nun einen «Gesetzentwurf zum Schutz von Welpen vor der Scharia» einbringen, der staatlichen oder lokalen Behörde sämtliche Bundesmittel streicht, die ihren Einwohnern die Hundehaltung verbieten. Zudem sei das muslimische Recht «ein fremdes Konzept, das dem Streben nach Glück entgegensteht» und es sei «das Recht aller Amerikaner, einen Hund zu besitzen.» Den neuen Bürgermeister von New York liess Fine wissen: «Handle entsprechend, Mamdani.»
Kiswani hat inzwischen kurz vor einem weiteren Blizzard behauptet, ihr Kommentar sei ein Witz gewesen und habe sich auf den schmelzenden Schnee bezogen, der Hundekot in New York City freilegt. Fine will davon nichts wissen: «Das klingt in keiner Weise satirisch» (Link).