Der Gouverneur von Pennsylvania mischt sich zwischen Fans und Presse.
Während der US-Präsident die Fussball-WM weitgehend ignoriert, ist Josh Shapiro mitten drin im Geschehen. Jüngst lief der Gouverneur von Pennsylvania in Philadelphia bei einem Meeting von Social-Media-Influencern auf und bewies neben Begeisterung auch Kompetenz. Allerdings mischte der Demokrat mit Präsidentschafts-Ambitionen auch andere Anekdoten in Gespräche. So habe ihn der ehemalige Basketball-Star und heutige TV-Experte Charles Barkley aufgrund seiner Sportkenntnisse gelobt und es sei ihm gelungen, einmal den grossen Jerry Seinfeld mit einem Witz zum Lachen bringen. Zudem sei Philadelphia nicht nur ein perfekter Austragungsort für Fussball, sondern für weitere Sportarten.
Gekleidet in ein dunkelblaues Polohemd der US-Nationalmannschaft und Adidas-Stan-Smith-Sneaker im FIFA-Design sprach Shapiro indes mit besonderer Begeisterung über die Weltmeisterschaft: Ob Team USA nun ins Endspiel komme oder nicht – es «liegt etwas unglaublich Spannendes in der Luft: Selbst Menschen, die sonst nichts mit Fussball am Hut haben, schalten ein, schauen zu und lassen sich von der Begeisterung anstecken.» Ohnehin sei Sport eine wunderbare Sache und vermöge die Stimmung und das Lebensgefühl einer ganzen Stadt positiv zu verändern.
Shapiro hat bislang drei Spiele im Lincoln Financial Field in Philadelphia besucht – mehr als jeder andere potenzielle Präsidentschaftskandidat für 2028. Abgesehen von Zohran Mamdani in New York City, der Fussballmedien mit tief gehenden Kenntnissen beeindruckt, hat sich wohl kaum ein anderer demokratischer Politiker das Turnier so sehr zu eigen gemacht wie er. Er sei besonders stolz auf die Herzlichkeit, mit der Einwohner Philadelphias und Pennsylvanias Besucher aus aller Welt willkommen heissen: «Ich glaube, wir sind besser als die grausame Rhetorik von Trump. Wir sind besser als seine menschenverachtende Politik – und genau das erleben wir hier während der Weltmeisterschaft in Philly.»
Obendrein fragt Shapiro unter Fans gerne, wer denn nun der beste Spieler des Turniers sei: Lionel Messi oder Kylian Mbappé?
An seiner persönlichen Präferenz lässt er keine Zweifel. Als ein Teenager antwortet: Mbappé, reagierte der Gouverneur zwischen Händeschütteln und Selfies mit Fans mit einem freudigen Fist-Bump (Link).