US-Botschafter Mike Huckabee hat an der «Tel Aviv Conference» der Universität Tel Aviv die harte Linie der amerikanischen Regierung gegenüber Iran bekräftigt und vor den regionalen Ambitionen des Regimes gewarnt.
Die Konferenz wurde gemeinsam mit der Kadar Foundation organisiert. US-Präsident Donald Trump habe seine Position in der Iran-Frage «von Anfang an sehr klar formuliert», sagte Huckabee. Iran werde «niemals eine Atomwaffe besitzen» und dürfe auch kein angereichertes Uran herstellen, da dies letztlich zur Entwicklung einer Nuklearwaffe führe. Huckabee erinnerte an die Islamische Revolution von 1979 und die Besetzung der amerikanischen Botschaft in Teheran, bei der 52 US-Bürger 440 Tage lang als Geiseln festgehalten wurden. Die Parolen «Tod für Israel» und «Tod für Amerika» seien seit Jahrzehnten Teil derselben Ideologie geblieben. «Israel war immer die Vorspeise», sagte Huckabee. «Amerika war stets das eigentliche Hauptziel.» Mit Blick auf den Krieg in der Region erklärte der Botschafter, man hoffe zwar auf ein dauerhaftes Ende der Kämpfe, doch sei unklar, ob es erneut zu militärischen Eskalationen kommen werde. Derzeit könne man von einer Waffenruhe sprechen, «aber es ist schwierig zu sagen, dass alles vorbei ist». Für die Zeit nach dem Krieg äusserte Huckabee die Hoffnung auf einen politischen Wandel in Iran. Vor der Machtübernahme der Ayatollahs sei das Land «eine weltweite Führungsmacht» gewesen, etwa in Medizin, Bildung, Musik, Kunst und Architektur. Das iranische Volk verdiene es, diese Freiheit und kulturelle Offenheit zurückzugewinnen. Auch die Konflikte in Gaza, im Libanon und im Jemen stellte Huckabee in direkten Zusammenhang mit Teheran. Hamas, Hisbollah und die Huthi-Miliz seien letztlich «Gerichte aus derselben Küche».