New York City – Kunst 19. Mär 2026

«Ganz tolle Schmerzen»

Ausstellung des Fotografen, Autors und Künstlers Miles Ladin.  

Dem Publikum unserer Zeitschrift aufbau als Autor zu Kultur-Themen vertraut, war Miles Ladin lange als Fotograf für grosse Publikationen wie «Womens´ Wear Daily» oder die «New York Times» aktiv und hat sich in den letzten Jahren auf Malerei und Zeichnungen verlegt. Bis zum 8. April thematisiert er in der «Hudson Guild» an der Westseite Manhattans in der Ausstellung «HURTS WHOLE LOT» das notorisch teure und komplizierte Gesundheitswesen der USA. Dies anhand der Bildsprache des klassischen Kinderspiels «Operation».

Die Gemälde legen die Besessenheit der westlichen Gesellschaft mit Krankheit, medizinischen Diagnosen, Medikamenten und Schönheitsoperationen frei und sezieren Themen wie Reichtum, Schönheit, Ruhm und Identität. Ladin setzt damit seine Fotografie von Society-Events und Modeschauen fort, welche die Absurditäten einer Welt von Luxus und Überfluss aufzuzeigen. Diese Arbeiten wurden auch in Museen und Bildbänden gezeigt. 

Die aktuelle Ausstellung ist Teil der Initiative «Art in Response» der Hudson Guild, in der Künstler gesellschaftlich und politisch relevante Themen untersuchen. Die Ausstellung wird von einem Katalog mit einem Essay von Joachim Charlot begleitet, dem Gründer und Organisator der Weltmeisterschaft von «Docteur Maboul» (der französischen Version von «Operation») (Link).

Andreas Mink