Interview von Joe Kent mit Tucker Carlson.
Anfang voriger Woche ist Joe Kent als nationaler Direktor für Terrorismusbekämpfung zurück getreten. Dies mit der Begründung, Israel habe Trump zu einem Krieg mit dem Iran manipuliert. Kent war in der Vergangenheit durch Feindseligkeit gegenüber Israel aufgefallen, hatte laut JTA Verbindungen mit dem bekennenden Antisemiten Nick Fuentes und fand Mittwochnacht bei dem Podcast von Tucker Carlson Gelegenheit zur Verbreitung einschlägiger Verschwörungstheorien.
Kent hat behauptet, Israel stecke womöglich hinter der Ermordung des rechtspopulistischen Aktivisten und Kommentators Charlie Kirk: «Wenn einer der engsten Berater von Präsident Trump – der sich lautstark dafür einsetzt, dass wir keinen Krieg mit dem Iran führen und zumindest unsere Beziehungen zu den Israelis überdenken sollten –, plötzlich öffentlich ermordet wird und es uns nicht gestattet ist, diesbezüglich Fragen zu stellen, dann ist das ein relevanter Anhaltspunkt.»
Belege lieferte Kent keine. Aber er deutete zudem eine mögliche Verbindung zwischen Israel und dem Attentatsversuch auf Trump im Jahr 2024 in Butler, Pennsylvania, an. In seinem Rücktrittsschreiben behauptete Kent, Israel habe auch den Irakkrieg 2003 sowie den syrischen Bürgerkrieg «inszeniert». Er hat die Behauptungen in seinem Interview mit Carlson bekräftigte.
In der Causa Kirk habe sein Amt «bereits eine beträchtliche Anzahl von Spuren» zu «ausländischen Verbindungen» entdeckt – bis ihm «höhere Instanzen» zur Einstellung der Ermittlungen angewiesen hätten. Laut Medienberichten war Kent selbst jedoch Ziel von FBI-Ermittlungen im Zusammenhang mit Leaks geheimer Informationen (Link).