Der dänische Eurovision-Vertreter 2026, Søren Torpegaard Lund, steht derzeit im Zentrum einer Kontroverse, die sich vor allem in den sozialen Medien entfaltet. Auslöser war eine inzwischen gelöschte Instagram-Story, auf der ein Laptop mit politischen Stickern zu sehen war, darunter «FCK HMS» und «Am Yisrael F*cking Chai». Der Beitrag verbreitete sich rasch online und löste eine Debatte über Politik im Eurovision-Kontext aus. Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Einige sehen darin lediglich eine klare Ablehnung der Hamas und Solidarität mit Israel. Andere kritisieren den Post als politisch problematisch, gerade mit Blick auf den Eurovision Song Contest, der sich offiziell als unpolitisch versteht. Die Diskussion fügt sich in eine bereits bestehende Kontroverse über Israels Teilnahme am Wettbewerb ein, die unter Fans seit Längerem geführt wird. Zusätzliche Verwirrung entstand durch Berichte, wonach der Laptop möglicherweise gar nicht Lund selbst gehört habe, sondern einer israelischen Freundin. Bestätigt ist dies jedoch nicht. Lund äusserte sich zunächst nicht zu dem Vorfall, während die Diskussion weiter an Dynamik gewann. Inzwischen reagierte der Sänger doch noch mit einem Statement auf Instagram. In ruhigem Ton versuchte er, Missverständnisse auszuräumen und sich von politischen Deutungen zu distanzieren. Er betonte, dass sein Fokus auf der Musik liege und nicht auf politischen Botschaften. Ziel seiner Stellungnahme war es, die Debatte zu entschärfen und den Blick wieder auf seinen Beitrag zum Wettbewerb zu lenken. Dänemark gilt als einer der Favoriten auf den Sieg.
Søren Torpegaard Lund
01. Apr 2026
Kontroverse
Emily Langloh