zürich 11. Jun 2021

Gedenken an Rabbiner Grünbaum

Am letzten Montag jährte sich das Verbrechen an Rabbiner Abraham Grünbaum. Auch 20 Jahre später bleiben viele Fragen ungeklärt. Aus diesem Anlass – und gegen das Vergessen – wurde eine Gedenkveranstaltung organisiert. Diese fand am Jahrestag der Tat um 18 Uhr am Ort des Geschehens, dem Hallwylplatz in Zürich, statt. Rund 100 Personen erinnerten an die Schwere und Tragik der Tat. Damit konnte ein Zeichen gesetzt und daran erinnert werden, dass der Fall zwei Jahrzehnte später immer noch nicht gelöst ist. Es sprachen Stadtrat Richard Wolff (r.), Regierungsrat Mario Fehr (2.v.l.), und der Rabbiner der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, Noam Hertig. Durch die Veranstaltung führte Kantons- und künftige Stadträtin Sonja Rueff-Frenkel (l.) Am Gedenkanlass anwesend war auch Ralph Lewin, Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds. Mario Fehr sagte in seiner Ansprache, dass die Schweiz und insbesondere der Kanton Zürich dem Schutz von Jüdinnen und Juden, von jüdischen Einrichtungen und von jüdischem Leben «eine ganz hohe Bedeutung» beimesse. Ziel all dieser Bemühungen im Kanton Zürich sei es, «den Sicherheitsanliegen der jüdischen Gemeinschaft noch besser gerecht zu werden». 

Redaktion