Rund zwei Dutzend Studierende aus aller Welt haben diese Woche im Rahmen der Summer University von Project Aladdin und der Universität Basel ein Programm zu künstlicher Intelligenz und ihr Einfluss auf Hassrede, Antisemitismus und Rassismus bestritten. Organisiert wird die International University for Intercultural Leadership (IUIL) von Project Aladdin, Partner von UNESCO und UNAOC, das seit 2013 junge Menschen aus einem Netzwerk von 92 Universitäten zusammenbringt. Thema 2026: «Hate Speech, Antisemitism, and Racism in the Age of AI-empowered Disinformation». Vorlesungen behandelten algorithmische Voreingenommenheit und geopolitische Folgen von künstlicher Intelligenz, Workshops widmeten sich Deepfakes und Propaganda. Referierende waren unter anderem Prof. Tali Gal (Hebrew University of Jerusalem) und Dr. Gerd Kortemeyer (ETH Zürich) sowie der Schweizer Nahost-Verantwortliche Wolfgang Amadeus Brülhart. Seit 2013 hat die IUIL ein Alumni-Netzwerk von Tausenden jungen Führungspersönlichkeiten aus Afrika, Asien, Amerika, der arabischen Welt, Europa, Israel und den palästinensischen Gebieten aufgebaut. Die auch in diesem Jahr ursprünglich für Istanbul geplante Konferenz wurde wegen der Eskalation des Iran-Israel-Konflikts kurzfristig nach Basel verlegt. Zur Eröffnung hatten die Präsidentin des Jüdischen Museums Basel, Nadia Biasini Guth, und Baron Eric de Rothschild geladen; daran nahmen internationale Persönlichkeiten aus Politik und Zivilgesellschaft teil. Bild: die Gruppe der Studenten mit internationalen Gästen in Basel.
www.projetaladin.org
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24. Jul 2026
Dialog gegen Desinformation
Redaktion