LONDON 02. Dez 2019

Rabbiner brutal attackiert

Zwei mutmassliche Teenager-Täter zunächst nicht identifiziert.

In der Gegend von Amhurst Park im Wohnviertel Stamford Hill in Nord-London – in dieser Gegend wohnen sehr viele ultra-orthodoxe Juden – ist am vergangenen Freitagabend gegen 21 Uhr 45 ein Rabbiner von zwei zunächst nicht identifizierten Teenagern attackiert, blutig geschlagen und am Boden liegen gelassen worden. Laut Bericht sollen die Teenager ihre Prügel von Schreien begleitet haben wie: «Tötet Juden» und «F.... Jews».

Der Rabbi, der zunächst auch nicht identifiziert worden ist, soll inzwischen zwecks Erhalt medizinischer Hilfe nach Israel geflogen worden sein. Der Zwischenfall ist inzwischen der Londoner Polizei und der jüdischen «Schomrim»-Gruppe (Wächter) mitgeteilt worden. Die Attacke steht nach ersten Vermutungen nicht im Zusammenhang mit dem tödlichen Anschlag vom gleichen Tag auf der Lodon Bridge. Yaakov Hagoel, Vize-Vorsitzender der Zionistischen Weltorganisation (ZWO): «2019 leben in London fast 300'000 Juden in Angst um ihre eigene Zukunft und Sicherheit».

Redaktion