Der jüdische Investor Joshua Kushner und der langjährige Disney-Chef Bob Iger übernehmen die Los Angeles Lakers.
Für die traditionsreiche NBA-Mannschaft zahlen die beiden 12,5 Milliarden Dollar – die höchste je für ein US-Profisportteam vereinbarte Summe. Der Verkauf muss noch vom Board of Governors der NBA genehmigt werden.
Kushner und Iger erklärten, sie seien als langjährige Basketballfans «zutiefst geehrt», Verantwortung für «eines der ikonischsten Sportteams der Welt» übernehmen zu dürfen. Verkäufer ist der Milliardär Mark Walter, der erst im vergangenen Jahr die Mehrheit an den Lakers von der Familie Buss übernommen hatte. Damals wurde das Team mit rund zehn Milliarden Dollar bewertet. Jeanie Buss soll mindestens fünf weitere Jahre als Governor der Lakers im Amt bleiben.
Der 41-jährige Joshua Kushner ist Gründer der Risikokapitalgesellschaft Thrive Capital und jüngerer Bruder von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Für die Übernahme muss er seinen bisherigen Minderheitsanteil an den Miami Heat verkaufen. Bob Iger, 75, führte den Disney-Konzern über viele Jahre und ist bereits über eine Beteiligung am Frauenfussballclub Angel City FC im Profisport engagiert.
Die Lakers gehören mit 17 NBA-Meisterschaften zu den erfolgreichsten und weltweit bekanntesten Basketballteams. Der Rekordpreis unterstreicht den rasanten Wertzuwachs der grossen US-Sportfranchises.