USA – Wahlen 28. Okt 2026

Kampagne von El-Sayed distanziert sich von pro-palästinensischer Werbung

Abdul El-Sayed

Video-Clip schiebt der Unterstützung für Israel direkte Verantwortung für hohe Inflation zu.  

Gestern Dienstag hat sich das Wahlkampfteam von Abdul El-Sayed von einer neuen Werbeanzeige der pro-palästinensischen Wahlorganisation «Rebellion PAC» distanziert. Kritiker werfen der Anzeige die Verbreitung antisemitische Klischees über die amerikanische Unterstützung für Israel vor.

«Rebellion PAC» wurde von dem linken Meinungsmacher Cenk Uygur gegründet. Der knapp zweiminütige Clip zeigt ein Paar in einem Supermarkt, das feststellt, es könne sich keine Lebensmittel leisten, weil Amerika ihnen zustehendes Geld «für das Töten von Palästinensern» ausgebe. 

Ein Vertreter von El-Sayed erklärte gegenüber der «Jewish Telegraphic Agency», die Anzeige stehe «in keiner Weise» mit seiner Kampagne in Verbindung und spiegele nicht seine Position wider: «Abdul konzentriert sich darauf, Trumps Agenda entgegenzuwirken, welche die Preise für die Menschen in Michigan in die Höhe treibt.» Und nur der Kandidat selbst und sein Wahlkampfteam sprächen für ihn.

Eine Sprecherin von «Rebellion PAC» teilte der JTA mit, die Gruppe habe lediglich 1000 Dollar für die Anzeige ausgegeben und diese nur online geschaltet. Zudem sie diese keineswegs judenfeindlich: «Wer diese Anzeige für antisemitisch hält, hat den Verstand verloren. Die Botschaft lautet lediglich: Wir geben zu viel Geld an einen fremden Staat – und dort wird es zweckentfremdet» (Link).
 

Andreas Mink