Historische Spende des amerikanischen Investors.
Am Wochenende hat der Hedgefonds-Investor John Paulson im Rahmen einer Gala-Veranstaltung vor Ort eine Spende in Höhe von 250 Millionen Dollar an die Hebrew University in Jerusalem angekündigt – die grösste Zuwendung in der 101-jährigen Geschichte der Hochschule. Die Universität wird ihren Campus auf dem Skopus-Berg zu Ehren von Paulson und seiner Ehefrau in «The Alina and John Paulson Campus, Mount Scopus, Jerusalem» umbenennen.
Paulson erklärte die Zuwendung auch als «Zeichen der Unterstützung und internationaler Solidarität mit Israel». Als kleines Land stehe Israel vor enormen Herausforderungen bei seiner Verteidigung: «Wenn es jemals einen Zeitpunkt gab, um aktiv zu werden und das Land sowie seine Institutionen zu unterstützen, dann ist es jetzt. Als lebendige, demokratische, pluralistische und wirtschaftlich fortschrittliche Nation sollte Israel uns alle mit Stolz erfüllen».
Die Spende ist die drittgrösste Einzelzuwendung an eine israelische Universität überhaupt. Die Philanthropen Dr. Howard und Lottie Marcus aus San Diego haben die Ben-Gurion-Universität des Negev 2016 (posthum) mit einer halben Milliarde Dollar unterstützt und die Bar-Ilan-Universität erhielt 2024 eine anonyme Spende von 260 Millionen Dollar. Paulson hatte der Hebrew University anhin rund 46 Millionen Dollar gestiftet.
Laut «eJewishPhilanthropy» erleben akademische Institutionen in Israel ohnehin eine Welle der Solidarität nicht zuletzt aus den USA. So hat der in der Lebensmittel-Branche tätige Philanthrop Steven H. Lavin die Hebrew University jüngst mit 30 Millionen Dollar für ein Ausbildungs-Programm an der medizinischen Fakultät unterstützt (Link).