Der israelische Präsident Isaac Herzog hat sich vor dem ersten Treffen des Friedensrats in Washington hoffnungsfroh geäussert.
«Wir blicken einer hoffnungsvollen Zukunft für Gaza entgegen», sagte Herzog nach Angaben seines Büros bei einem Besuch des US-geführten Koordinationszentrums (Civil Military Coordination Centre, CMCC) in Südisrael, das die Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Terrororganisation Hamas überwachen soll.
«Man sieht, wie etwas Neues geschaffen wird», sagte Herzog mit Blick auf den 20-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump für eine Befriedung des Gazastreifens. «Man spürt Hoffnung in der Luft, und man sieht sehr ernsthafte Pläne, die den Menschen in Gaza einen anderen Weg eröffnen können.»
In dem Koordinierungszentrum habe er «Fakten, Projekte und konkrete Umsetzungen» gesehen. «Und ich glaube wirklich, dass dies ein Wendepunkt für die Zukunft des Nahen Ostens und für den Weltfrieden ist.»
Trumps umstrittener Friedensrat kommt an diesem Donnerstag in Washington zu seiner ersten Sitzung zusammen. Es wird erwartet, dass der Fokus auf der weiteren Entwicklung im Gazastreifen liegt. Trump hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass er dabei ein Milliardenpaket an humanitärer und Wiederaufbau-Hilfe für den im Krieg grossflächig zerstörten Küstenstreifen vorstellt. Ausserdem will Trump sich bei dem Treffen zur internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) äussern.