Tel Aviv 10. Mär 2026

Cyberbehörde warnt vor iranischen Hackerangriffen

IDF-Soldaten in der Cyberabwehrdivision.

Die israelische Cyberbehörde warnt vor einer möglichen Eskalation iranischer Cyberangriffe als Reaktion auf den laufenden militärischen Konflikt.   

Laut einem Bericht von «Haaretz» bereiten sich iranische Hacker darauf vor, israelische Systeme gezielt zu sabotieren und Daten zu zerstören. 
Nach Einschätzung der Behörde planen Angreifer insbesondere Operationen, die auf das Löschen sensibler Daten, die Störung kritischer Infrastrukturen sowie auf Desinformationskampagnen abzielen. Dabei sollen gestohlene Zugangsdaten und bekannte Sicherheitslücken genutzt werden, um in Netzwerke einzudringen und langfristigen Schaden zu verursachen. 
Die Warnung fällt in eine Phase intensiver digitaler Konfrontation zwischen Israel und Iran. Im Zuge des aktuellen Krieges haben staatliche Akteure und ihnen nahestehende Hacktivisten bereits Drohungen ausgesprochen und teilweise Angriffe auf Infrastruktur, Medien und Unternehmen angekündigt, darunter auch DDoS-Attacken und Phishingkampagnen. 
Sicherheitskreise in Israel rechnen damit, dass Cyberoperationen zunehmend parallel zu militärischen Aktionen geführt werden. Behörden rufen daher staatliche Stellen und private Unternehmen zu erhöhter Wachsamkeit und verstärkten Schutzmassnahmen auf. 
 

Redaktion