USA 20. Jan 2026

Asyl für britische Juden in Amerika?

Angebliches Angebot der Trump-Regierung.  

Laut britischen Medien erwägt die Trump-Regierung, britischen Juden aufgrund des im Vereinigten Königreich zunehmenden Antisemitismus Asyl anzubieten. Dies verbreitet Robert Garson, ein persönlicher Anwalt des US-Präsidenten mit Wurzeln in Manchester. Garson will Gespräche mit dem US-Aussenministerium über die Gewährung von Schutz für britische Juden geführt haben, die der seiner Meinung nach zunehmend feindseligen Umgebung entkommen wollen.

Garson erklärte dem «Telegraph», das Vereinigte Königreich sei «kein sicherer Ort mehr für Juden» und nannte als Beleg den islamistischen Anschlag auf eine Synagoge in Manchester und den Anstieg des Antisemitismus nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober in Israel. Für die hoffnungslose Lage britischer Juden sei letztlich Premierminister Keir Starmer verantwortlich, dieser habe Antisemitismus gedeihen zu lassen.

Garson wurde im vergangenen Mai von Trump in den US-Holocaust-Gedenkrat berufen und erklärte, er habe die Idee des Asyls mit Trumps Antisemitismus-Beauftragtem, Rabbi Yehuda Kaploun, besprochen. Der 49-jährige Garson vertritt den US-Präsidenten derzeit in einer Verleumdungs-Klage über 50 Millionen Dollar gegen den Journalisten Bob Woodward. Er berät zudem Donald Trump Jr. bei dem konservativen Verlag Winning Team Publishing, der unter anderen Trump und den im September ermordeten Charlie Kirk publiziert.

Garson warnt im «Telegraph» davor, dass Teile Grossbritanniens im Zuge eines ungezügelten Vormarsches von Islamisten unter die muslimische Gerichtsbarkeit fallen könnten: «Merken Sie sich meine Worte: Sie werden die Juden angreifen, und dann werden sie Ihre Pubs angreifen. Sie werden sehr bald Gebiete haben, in denen die Scharia gilt» (Link).
 

Andreas Mink