Thomas DiNapoli macht eine klare Ansage.
Der US-Bundesstaat New York hält an israelischen Staatsanleihen in seinem Pensionsfonds fest. Die Anleihen blieben Bestandteil des Portfolios festverzinslicher Anlagen, erklärte das Büro des staatlichen Finanzkontrolleurs Thomas DiNapoli gegenüber der «New York Jewish Week». Anlageentscheidungen würden im Interesse der Versicherten getroffen.
Die Erklärung folgte auf die Ankündigung des Finanzkontrolleurs der Stadt New York, Mark Levine, keine städtischen Pensionsgelder erneut in Israel-Anleihen anzulegen. Levine begründete dies ausschliesslich mit finanziellen Erwägungen. Damit rückte er von seinem Wahlversprechen aus dem Jahr 2025 ab, die unter seinem Vorgänger Brad Lander ausgelaufenen Investitionen wieder aufzunehmen.
Bürgermeister Zohran Mamdani begrüsste Levines Entscheidung. Die Stadt kaufe auch keine Staatsanleihen anderer Länder und solle für Israel keine Ausnahme machen, erklärte er. Die demokratisch-sozialistische Senatorin Julia Salazar forderte daraufhin, auch der Bundesstaat solle auf entsprechende Anlagen verzichten. DiNapolis Büro bekräftigte dagegen seine bisherige Anlagepolitik.
::: [New York Jewish Week](https://www.jta.org/2026/10/15/ny/ny-state-comptroller-israel-bonds-con…)