Soziale Medien 13. Jan 2026

J.K. Rowling greift in Iran-Debatte ein

J.K. Rowling. die Autorin von Harry Potter.

Kritik an Menschenrechts-Organisationen und Gegnern Israels.  

Auf X hat J.K. Rowling Samstagnacht Personen und/oder Organisationen kritisiert, die vorgeben, «die Menschenrechte zu unterstützen». Sofern diese «es aber nicht schaffen, sich mit den im Iran für ihre Freiheit kämpfenden Menschen zu solidarisieren, haben Sie Ihr wahres Gesicht gezeigt.» Diesen Stimmen sei «die Unterdrückung und Brutalisierung von Menschen völlig egal, solange sie von den Feinden Ihrer Feinde verübt werden.» 

Die Autorin der «Harry Potter»-Serie nennt keine Namen (Link). Aber im Internet provozierte sie umgehend Reaktionen, die ihre Zielscheiben identifizieren. So warf ihr ein User namens «IanMalcolm84» vor: «Sie sind lediglich eine Handlangerin der jüdischen Vorherrschaft. Hier geht es nicht um Freiheit oder Selbstbestimmung, sondern um einen Regimewechsel zum Vorteil Israels.» Die Attacke geht weiter: «Und Sie sehen tatenlos zu, wie Amerika sich immer weiter verschuldet und weitere Menschenleben für Netanyahu und die jüdische Vorherrschaft opfert.»

Rowling konterte rasch und deutlich: «Iranische Bürger, die mutiger sind, als Sie es sich je vorstellen könnten, opfern ihr Leben im Kampf für ihre eigene Befreiung, und alles, was Ihnen dazu einfällt, ist: `Es ist die Schuld der Juden.´ Sie sind einfach nur lächerlich» (Link).

Andreas Mink