Korrektur 28. Sep 2026

Albanese korrigiert falsche Aussagen über Holocaust und Antisemitismus

Francesca Albanese, die UN-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, hat falsche Aussagen unter anderem über den Holocaust eingeräumt.

Die UN-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, hat falsche Aussagen über den Holocaust und die Herkunft des Begriffs Antisemitismus eingeräumt.   

In einem Interview hatte sie behauptet, Juden seien in nationalsozialistischen Lagern «die Muslime» genannt worden. Daraus leitete sie die ebenfalls falsche Behauptung ab, Antisemitismus habe ursprünglich die Feindschaft gegen alle «semitischen Völker» bezeichnet. Am Montag erklärte Albanese, sie habe den Lagerbegriff «Muselmann» missverstanden. Antisemitismus sei tatsächlich als Bezeichnung für Judenfeindschaft geprägt worden.
«Muselmann» bezeichnete in Konzentrationslagern Häftlinge, die durch Hunger und Erschöpfung körperlich am Ende waren; es war keine Bezeichnung für Juden als Gruppe. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem kritisierte Albaneses Darstellung als historisch falsch und forderte sie auf, sich mit der Geschichte vertraut zu machen, über die sie spreche.  

Redaktion