münchen 20. Nov 2020

Festival gegen Pandemie-Blues

Veronica Ferres, Markus Söder, Charlotte Knobloch, Judith Epstein, Georg Eisenreich, Uschi Glas, Axel Milberg und Iris Berben (v. l. o. n. r. u.).

Pandemie hin oder her haben die Jüdischen Kulturtage ein deutliches Statement für Kultur, Dialog und Visionen gesetzt. Den festen November-Termin im Münchner Kulturleben transformierte Präsidentin Judith Epstein mit ihrem Team in ein fulminantes Showlaufen der Prominenz aus Kultur, Wirtschaft und Politik mit viel Augenzwinkern und sozusagen roten Teppichen in jedem Haushalt neben den Bildschirm. Digital vereinten die 34. Kulturage Prominenz, Schauspieler wie Iris Berben, Veronika Ferres, Uschi Glas, Herbert Knaup, Axel Milberg, Elmar Wepper, die Produzentin Alice Brauner, politische Vertreter wie Gemeindepräsidentin Charlotte Knobloch, Ministerpräsident Markus Söder, Staatsminister der Justiz Georg Eisenreich, Oberbürgermeister Dieter Reiter und ein innovatives Programm unter dem Motto «The Jewish Songbook». Epstein plädierte in ihrer Eröffnungsrede für «ein Miteinander, das wir niemals verlieren dürfen (…), denn nur gemeinsam sind wir stark und nur die Vielfalt macht uns so gut.» Mit einem farbigen, kreativen und humorvollen Programm mit Live-Performances, Film und Lesungen lösten die Kutlurtage das Primat für heitere geistreiche Stunden im Pandemie-Blues ein. 
www.juedischekulturmuenchen.de
 

Yves Kugelmann