Der israelische Parlamentsausschuss für nationale Sicherheit hat am Mittwoch neue Umweltvorschriften gebilligt, mit denen künftig auch Freiwillige der Polizei befugt sind, Umweltverstösse zu ahnden. Kritiker warnen, dass diese Regeln politisch instrumentalisiert werden könnten, um vor allem muslimische Gebetsstätten und andere Gemeinschaftsorte zu kontrollieren oder zu schliessen. In mehreren Städten – unter anderem in Yafo – gibt es bereits Debatten über Beschwerden über Lärm und Umweltbelastungen an Moscheen; Gegner der Entscheidung sehen darin eine verschärfte Einschränkung des kulturellen und religiösen Raums der arabischen muslimischen Bevölkerung. Befürworter der Reform betonen hingegen die Notwendigkeit, strengere Umweltschutzmassnahmen umzusetzen und Verwaltungslücken zu schliessen.
Jerusalem
23. Jan 2026
Debatte um Lärmschutz
Redaktion