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TEVA

Kann Kaare Schultz den kranken Pharmariesen heilen?

13. September 2017
Anfangsgehalt des neuen CEO: 40 Millionen Dollar.

Nachdem der Posten des Konzernchefs sieben Monate vakant gewesen ist, hat der israelische Pharamriese Teva Pharmaceuticals diese Woche mit dem Dänen Kaare Schultz, 56, einen neuen CEO ernannt. Die Ernennung kommt zu einem Zeitpunt, in dem der Konzern, wie «Haaretz» schreibt, im letzten Jahr «an verschiedenen Fronten» zu kämpfen hatte. Steven Tepper, ein pharmazeutischer Analyst in einem Investmenthaus, billigt dem neuen CEO eine «reiche und bewiesene Erfahrung» beim Aufbau revolutionärer Strategien parallel zur Realisierung von reorganisatorischen und Effizienzmassnahmen zu. Schultz wird sich in Israel niederlassen und im Teva-Hauptquartier in Petach Tikva arbeiten. Und zum Schluss noch dies: Kaare Schultz wird ein anfängliches Jahresgehalt von stolzen 40 Millionen Dollar beziehen. Hinzu kommen Teva-Aktien für seine Unterschrift. Im Vergleich zuu diesen Zahlen muten sich die Entlöhnungen für seinen Vorgänger, den Israeli Erez Vigodman, direkt bescheiden an: In seinem ersten Jahr bei dem Konzern erhielt er «nur» 4,5 Millionen Dollar, und auf Aktien zum Einstieg in die Firma musste er ganz verzichten. [JU]





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