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ISRAEL

Kriege beginnen leicht, 
aber enden schwer

Jacques Ungar, 20. September 2017
Beim Treffen zwischen Binyamin Netanyahu und Donald Trump in New York zu Beginn der Woche stand die nukleare Bedrohung Irans im Zentrum.
Premierminister Binyamin Netanyahu sagte am letzten Freitagabend in New York an einem Schabbat-Dinner mit seiner Delegation: «Die militärische Präsenz (Irans, An. d. Red.) gefährdet uns wie auch unsere arabischen Nachbarn, und wir müssen nun handeln.» Und dann folgte... Mehr...
ZUR LAGE

Ein neues Wörterbuch

Uzi Baram, 20. September 2017
Die derzeitige israelische Regierung hat nicht nur genug von der Demokratie und dem Rechtswesen. Sie hatte und hat genug von der etablierten Sprache.
 
ZUR LAGE
Der Hebräisch-Diktionär liegt tief unten im Schrank begraben, und jetzt haben wir eine aktualisierte Version des gesprochenen Hebräisch – geschaffen von Premierminister Binyamin Netanyahu und Justizministerin Ayelet Shaked. Die aktualisierten... Mehr...

NAFTALI BENNETT

Gegenrevolution

20. September 2017
Bildungsminister Naftali Bennett und Justizministerin Ayelet Shaked wollen mit einer «Gegenrevolution» ein Gegengewicht gegen die jüngsten Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs kreieren.
Es kam, wie es angesichts der gesellschaftlich-politischen Polarisierung in Israel eigentlich zu erwarten war: Bildungsminister Naftali Bennett und Justizministerin Ayelet Shaked gaben die Lancierung einer «Gegenrevolution» bekannt, im Bestreben, ein Gegengewicht gegen die jüngsten... Mehr...
ISRAEL

Araber stehlen preisgekrönten Honig

20. September 2017
Nach einem Überfall auf eine israelische Honigfabrik erhalten die Produzenten eine grosszügige Spende von christlichen Zionisten.
Yael Farbstein aus der Westbanksiedlung Kedumim hatte den Traum, Israels Segen als ein «Land von Milch und Honig» zu neuem Leben zu erwecken. Ihr Traum erfuhr jedoch im vergangenen Monat eine Bruchlandung, als arabisch-palästinensische Vandalen in ihre Honigfabrik Dvash Kedumim... Mehr...
STANDPUNKT

Flashback damals und heute

Jacques Ungar, 19. September 2017
Flashbacks kommen mir in der Regel nicht ohne Grund. Seit der israelische Oberste Gerichtshof vor kurzem das Gesetz aufgehoben hat, das ultrareligiöse Thorastudenten vom Militärdienst befreit, kocht in Israel die Stimmung über.

Wie beim Flashback in einem Thriller schwirrten vor meinem geistigen Auge dieser Tage Bilder aus eine längst verflossen geglaubten Zeit - aus den 17 Wochen meiner Sanitätsrekrutenschule in der ehrwürdigen Kaserne von Lausanne. Da tauchte der liebenswürdige Berner Fourier auf, der... Mehr...
STANDPUNKT

Rosch Haschana und die Zukunft

Richard C. Schneider, 20. September 2017
Artikel zu Beginn eines Jahres haben ja immer ein bisschen was von versuchter Prophezeiung. In der jüdischen Sicht heisst das dann: Ist es gut für die Juden oder nicht? In diesem Sinne will ich nun mal versuchen, einen Blick in die Zukunft zu machen. In Europa, den USA und Israel.

Die USA: Es gibt immer noch welche, die meinen, Trump sei «gut für die Juden». Wer spätestens nach Charlottesville nicht begriffen hat, was Sache ist, ist naiv oder verschliesst die Augen. Trump hat die Büchse der Pandora geöffnet und die antisemitischen Geister, die... Mehr...