Juli 2010, 10. Jahrgang, Ausgabe 07/08
Ausgabe: Nr. 7 » 12. Juli 2010
Staatsgeheimnis und Exportschlager
12. Juli 2010
Von Andreas Mink
Ohne Prinzessin keine Seide. So will es zumindest die chinesische Überlieferung. Demnach fiel der Prinzessin Leizu im 27. Jahrhundert v.d.Z. der Kokon einer Seidenspinnerraupe in ihren Tee, während sie unter einem Maulbeerbaum sass. Als die Gattin des mythischen «Gelben... Mehr...
Ohne Prinzessin keine Seide. So will es zumindest die chinesische Überlieferung. Demnach fiel der Prinzessin Leizu im 27. Jahrhundert v.d.Z. der Kokon einer Seidenspinnerraupe in ihren Tee, während sie unter einem Maulbeerbaum sass. Als die Gattin des mythischen «Gelben... Mehr...
Fromme Juden, leichte Mädchen
12. Juli 2010
Von Alexander Alon
Gross war der Aufschrei in Englands Akademikerkreisen, als David Selbourne, ehemals Dozent für Politische Philosophie an der Universität von Oxford, 1997 ein ihm anvertrautes Manuskript herausgab, in dem ein zuvor unbekannter jüdischer Kaufmann namens Jacob d’Ancona... Mehr...
Gross war der Aufschrei in Englands Akademikerkreisen, als David Selbourne, ehemals Dozent für Politische Philosophie an der Universität von Oxford, 1997 ein ihm anvertrautes Manuskript herausgab, in dem ein zuvor unbekannter jüdischer Kaufmann namens Jacob d’Ancona... Mehr...
Mythos Seidenstrasse
12. Juli 2010
Als der deutsche Geograf und Forschungsreisende Ferdinand von Richthofen im Jahr 1877 den Begriff «Seidenstrasse» prägte, hatten weite Teile Asiens die Kontrolle über ihr Geschick längst an westliche Mächte verloren. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg – und dem Zerfall der Sowjetunion –... Mehr...
Abenteuer im 12. Jahrhundert
12. Juli 2010
Von Gundula Madeleine Tegtmeyer
Es ist ein besonderer Freudentag und Bagdad zeigt sich aus diesem Anlass von seiner schönsten Seite. Von weit her und aus allen Landesteilen des Reiches sind die Menschen angereist, um ihrem Oberhaupt zu huldigen. Alle wissen, diese Gelegenheit gibt es nur... Mehr...
Es ist ein besonderer Freudentag und Bagdad zeigt sich aus diesem Anlass von seiner schönsten Seite. Von weit her und aus allen Landesteilen des Reiches sind die Menschen angereist, um ihrem Oberhaupt zu huldigen. Alle wissen, diese Gelegenheit gibt es nur... Mehr...
Seidenstrasse oder Pfad der Tränen?
12. Juli 2010
Von Michael Brenner
Das zunehmende Engagement der USA in der islamischen Welt wirft die Frage auf, ob wir – wie einst die Briten – dabei «nebenher ein Imperium aufbauen». Es erscheint jedoch sinnvoller, dies speziell mit Blick auf Afghanistan als Einmischung in die Angelegenheiten weit... Mehr...
Das zunehmende Engagement der USA in der islamischen Welt wirft die Frage auf, ob wir – wie einst die Briten – dabei «nebenher ein Imperium aufbauen». Es erscheint jedoch sinnvoller, dies speziell mit Blick auf Afghanistan als Einmischung in die Angelegenheiten weit... Mehr...
Zwischen Kairo und Mangalore
12. Juli 2010
Von Monica Strauss
Jüdische Händler waren im zwölften Jahrhundert auf dem Seeweg zwischen der arabischen Welt und dem indischen Subkontinent aktiv. Dass wir davon wissen, haben wir vor allem drei Autoren zu verdanken, zwischen denen ebenfalls denkbar weite Distanzen liegen – einem... Mehr...
Jüdische Händler waren im zwölften Jahrhundert auf dem Seeweg zwischen der arabischen Welt und dem indischen Subkontinent aktiv. Dass wir davon wissen, haben wir vor allem drei Autoren zu verdanken, zwischen denen ebenfalls denkbar weite Distanzen liegen – einem... Mehr...
Juden auf der Seidenstrasse
12. Juli 2010
Von Richard Foltz
Die von König David im 10. Jahrhundert v.d.Z. etablierte israelitische Monarchie wurde von Mächten in ihrem Osten zerstört. Dies vollzog sich in zwei Etappen zwischen dem 8. und 6. Jahrhundert v.d.Z. Im Jahr 722 zertrümmerten die Assyrer das nördliche Königreich... Mehr...
Die von König David im 10. Jahrhundert v.d.Z. etablierte israelitische Monarchie wurde von Mächten in ihrem Osten zerstört. Dies vollzog sich in zwei Etappen zwischen dem 8. und 6. Jahrhundert v.d.Z. Im Jahr 722 zertrümmerten die Assyrer das nördliche Königreich... Mehr...
Wohlstand am seidenen Faden
12. Juli 2010
von Daniel Suter
Am Ende der Seidenstrasse lagen die Seidenplätze: die Hafenstädte des östlichen Mittelmeeres. Wohl waren Seidenraupe und Maulbeerbaum bereits Mitte des 6. Jahrhunderts nach Byzanz geschmuggelt worden, doch die europäische Seidenproduktion erreichte nie die Qualität der... Mehr...
Am Ende der Seidenstrasse lagen die Seidenplätze: die Hafenstädte des östlichen Mittelmeeres. Wohl waren Seidenraupe und Maulbeerbaum bereits Mitte des 6. Jahrhunderts nach Byzanz geschmuggelt worden, doch die europäische Seidenproduktion erreichte nie die Qualität der... Mehr...
Die Sassoons: Von Bagdad nach Shanghai
12. Juli 2010
von Katja Behling
Der deutsche Geograf Ferdinand von Richthofen gab der Seiden- strasse im Jahr 1877 ihren Namen. Gut 300 Jahre nach dem Zusammenbruch dieses Netzwerks von Landwegen und Seerouten setzte damals das wissenschaftliche Interesse an der Seidenstrasse ein. Doch jüdische Kaufleute... Mehr...
Der deutsche Geograf Ferdinand von Richthofen gab der Seiden- strasse im Jahr 1877 ihren Namen. Gut 300 Jahre nach dem Zusammenbruch dieses Netzwerks von Landwegen und Seerouten setzte damals das wissenschaftliche Interesse an der Seidenstrasse ein. Doch jüdische Kaufleute... Mehr...
Aktuelle News
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06:00 - 17. Mai 2012
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Obama in der alten Nachbarschaft
Radio-Sendung » 07.05.2012
Caspar Battegay im Gespräch über Judentum und Popkultur
Caspar Battegays „Judentum und Popkultur. Ein Essay“ ist Thema auf Radio tachles. Mit Yves Kugelmann diskutiert Battegay, was Popkultur ist, ob es eine jüdische Popkultur gibt und wann in der Popkultur ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Analysiert wird im Interview zudem Woody Allens, Lou Reeds oder Leonard Cohens Rolle und jene der neuen Generation um die Komikerin Sarah Silverman. Battegay geht ausserdem auf den Begriff «Ironisierung der Ironisierung» ein und zum Schluss werfen die Gesprächsteilnehmer einen Blick über den grossen Teich nach Deutschland, wo auch eine, vielleicht etwas andere, Popkultur vorzufinden ist.» zur Sendung
Tv-Sendung » 20.09.2011
Wie viel Schweiz braucht die Schweiz?
Direkt aus dem Bundeshaus blicken die Nationalräte Ursula Haller (BDP), Daniel Jositsch (SP) sowie Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) mit Moderatorin Gisela Blau auf die bevorstehenden Parlamentswahlen, das sich wandelnde politische System der Schweiz und eine zugespitzte Debattenkultur. Was bedeutet dies für Minderheiten, wo bleibt die politische Mitte in einer Zeit der Polarisierung? Welche Themen in der aktuellen und nächsten Legislatur an die Hand genommen werden müssen und wo die Schweiz im europäischen Kontext steht, ist Gegenstand der aktuellen Sendung.» weitere Sendungen










