Februar 2011, 11. Jahrgang, Ausgabe 2
Ausgabe: Nr. 2 » 3. Februar 2011
Hamburg im Herzen
3. Februar 2011
Der Kulturwissenschaftler Aby Warburg (1866–1929) hat einmal gesagt, er sei «Hamburger im Herzen, Jude von Geburt, im Geiste Florentiner».Warburgs Liebe zu Hamburg hat nicht zuletzt in der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg (KBW) an der Heilwigstrasse Gestalt angenommen.... Mehr...
Neubeginn nach 1945
Von Katja Behling,
3. Februar 2011
Wenige Wochen nach dem Ende des Krieges entschlossen sich in Hamburg zwölf Holocaust-Überlebende, die zerstörte jüdische Gemeinde in der Hansestadt wieder aufzubauen. Am 18. September 1945 konstituierte sich in der Freien und Hansestadt Hamburg eine neue jüdische Gemeinde... Mehr...
Vielfalt ohne Einheit
Von Yohana Hirschfeld,
17. Februar 2011
Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Hamburg nach 1945 ist geprägt vom Zusammenleben und den Auseinandersetzungen sehr verschiedener Gruppen (verschieden in Herkunft, Mentalität und Lebenserfahrungen) in einer zahlenmässig relativ kleinen Gemeinschaft. Aktuellen... Mehr...
«Niemand kann mehr sagen, es wäre nicht geschehen»
Interview Wilfried Weinke,
3. Februar 2011
aufbau: Seit wann beschäftigen Sie sich mit sogenannten Stolpersteinen?peter hess: Seit 2001. Ich sass damals im Berliner Café Einstein und las in einer Kunstzeitschrift einen Artikel, der sich mit Gunter Demnig beschäftigte. Ich kannte ihn aus der Ferne, er war mir als politischer... Mehr...
Leuchtturm der Aufklärung
Von Charlotte Schoell-Glass,
3. Februar 2011
Die Novelle Thomas Manns «Gladius Dei» (1902) beginnt mit dem starken und berühmt gewordenen Satz: «München leuchtete.» So etwas hätte niemand – weder damals noch jetzt – über Hamburg sagen wollen. Hamburg galt und gilt nicht als Stadt der... Mehr...
Der Aufklärung verpflichtet
Von Katja Behling,
3. Februar 2011
Am 13. September 1886 war es endlich soweit. Nach mehr als vier Verlobungsjahren schlossen Sigmund Freud und die Hamburgerin Martha Bernays im Rathaus in Wandsbek, heute ein Stadtteil von Hamburg, den Bund der Ehe. Tags darauf trat das Paar in Wandsbek unter die Chupa, der Abneigung Freuds gegen... Mehr...
Wandern auf der Kunstmeile
Von Wolf Jahn,
3. Februar 2011
In Hamburg lässt sich seit Kurzem ein Gipfel stürmen. Nun existieren hier zwar schon Berge oder was der Hanseat dafür hält – die Harburger Berge etwa südlich der Elbe oder das romantisch hügelige Blankenese. Aber der neue Berg ragt mitten im Zentrum empor, dort wo... Mehr...
Willkür am Mittelweg
Von Irene Armbruster,
3. Februar 2011
Am Anfang reisten die Wissenschaftler einmal im Jahr nach Hamburg, um, eingeladen vom Institut für Sozialforschung, ihre Arbeitsergebnisse zu diskutieren. Aber es entstand keine Identität, kein Feuer. «Das gemeinsame Treffen war eine Pflichtübung, auf die weiterhin isoliertes... Mehr...
Vertrieben und verbannt
Von Wilfried Weinke,
3. Februar 2011
Eine eher unauffällige Gedenktafel an den Landungsbrücken im Hamburger Hafen erinnert an eine tragische Episode der Auswanderung aus der Hansestadt. Das im Pegelturm von Brücke 3 im November 2000 angebrachte Mahnmal bewahrt die Erinnerung an die 906 jüdischen Passagiere des... Mehr...
Von «Spiegel», «Stern» bis «Bild»
Von Vito Avantario,
3. Februar 2011
Wer zum ersten mal in die Stadt an der Elbe kommt, könnte den Eindruck gewinnen, hier habe das Kapital den absoluten Sieg errungen: Auf der Aussenalster im Zentrum gleiten adrette Jollen über kleine Wellen vor der weiss getünchten Villenkulisse und geben der Hansestadt die Anmutung... Mehr...
Aktuelle News
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06:00 - 17. Mai 2012
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Obama in der alten Nachbarschaft
Radio-Sendung » 07.05.2012
Caspar Battegay im Gespräch über Judentum und Popkultur
Caspar Battegays „Judentum und Popkultur. Ein Essay“ ist Thema auf Radio tachles. Mit Yves Kugelmann diskutiert Battegay, was Popkultur ist, ob es eine jüdische Popkultur gibt und wann in der Popkultur ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Analysiert wird im Interview zudem Woody Allens, Lou Reeds oder Leonard Cohens Rolle und jene der neuen Generation um die Komikerin Sarah Silverman. Battegay geht ausserdem auf den Begriff «Ironisierung der Ironisierung» ein und zum Schluss werfen die Gesprächsteilnehmer einen Blick über den grossen Teich nach Deutschland, wo auch eine, vielleicht etwas andere, Popkultur vorzufinden ist.» zur Sendung
Tv-Sendung » 20.09.2011
Wie viel Schweiz braucht die Schweiz?
Direkt aus dem Bundeshaus blicken die Nationalräte Ursula Haller (BDP), Daniel Jositsch (SP) sowie Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) mit Moderatorin Gisela Blau auf die bevorstehenden Parlamentswahlen, das sich wandelnde politische System der Schweiz und eine zugespitzte Debattenkultur. Was bedeutet dies für Minderheiten, wo bleibt die politische Mitte in einer Zeit der Polarisierung? Welche Themen in der aktuellen und nächsten Legislatur an die Hand genommen werden müssen und wo die Schweiz im europäischen Kontext steht, ist Gegenstand der aktuellen Sendung.» weitere Sendungen












